Patienten mit Schädigungen des zentralen Nervensystems als Folge von z.B. Schlaganfällen, Schädel-Hirn-Traumen, entzündlichen Prozessen, etc., leiden häufig an Funktionsstörungen, etwa im Bereich des Gedächtnisses, der Wahrnehmung oder des Denkens, Planens und Handelns.

Oft können diese nur mittels neuropsychologischer Feindiagnostik genau aufgedeckt werden. Im Alltag und Beruf führen diese Einschränkungen zu z.T. dramatischen Problemen, die ihrerseits zusätzlich psychische Beeinträchtigungen wie Depressionen oder Ängste zur Folge haben können.
Darüber hinaus kann es durch die starke emotionale Belastung der Angehörigen zu Konflikten in der Familie oder Partnerschaft kommen, die wiederum professionelle Hilfe nötig machen.

Durch Verfahren, die der Wiederherstellung von Hirnleistungen dienen (restituierend) oder auch durch Ansätze, bei denen verloren gegangene Fähigkeiten ausgeglichen werden (kompensatorisch), kann die Lebensqualität z.T. deutlich verbessert werden. Ergänzend werden sog. adap-tierende Verfahren eingesetzt, um die Umgebung an die neuen, krankheitsbedingten Veränderungen anzupassen. Ergänzend zur neurologischen Diagnostik und Therapie benötigen viele Patienten mit neurologischen Defiziten eine auf ihre besonderen Belange abgestimmte psychologische Behandlung. In diesem Zusammenhang hat sich die kognitive Verhaltenstherapie als besonders wirksam erwiesen. Aus diesem Grunde bieten
wir eine Kombination von neuropsychologischen und verhaltenstherapeutischen Verfahren an.

Die neuropsychologische Therapie ist gemäß Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses aus 2011 in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen aufgenommen worden, so dass hier die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse gesichert ist.

Die Praxis hat seit Juli 2014 eine Kassenzulassung für die klinische Neuropsychologie, d.h. das die Kosten komplett von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden.